Schwanger, das erste Kind & kein Papa in Sicht – Du packst das!

 

Das Wichtigste zuerst: Es wird alles gut! Du bist nicht alleine, auch wenn jetzt alles neu ist. Was es bedeutet, plötzlich schwanger und verlassen im Leben zu stehen, lässt sich kaum in Worte fassen. Es wird immer davon gesprochen, dass das erste Babyjahr die meisten Trennungen nach sich zieht. Ein Jahr. Das erste Jahr vor allem, das sensibelste Jahr. Wenigsten solange alles teilen zu können, hätte die Welt schon deutlich leichter gemacht, auch wenn das nun niemand wahrhaben möchte, der eine Trennung nach einem Jahr durchgemacht hat oder gerade durchmacht. Sicher ist auch das hart. Ein einjähriges Kind ist immer noch verdammt klein; die Verantwortung alleine zu tragen verdammt groß. Doch alleine durch die alles verändernde Schwangerschaft zu gehen. Die Geburtsvorbereitung mit glücklichen Elternpaaren zu erleben und alleine den Weg in den Kreisssaal anzutreten sind eine völlig andere Nummer. Hier sind kein Schutz, keine Unterstützung, keine geteilten Sorgen. Hier ist ganz viel Unsicherheit, hier sind neuartige Hormone und absoluter Kontrollverlust an der Tagesordnung.

 

Das erste Kind. Du weißt nicht was Dich erwartet. Es gibt so viel Neues zu lernen und zu entscheiden. Ist es gesund? Wird bei der Geburt alles gut gehen? Wer kümmert sich um uns, wenn es mir am Anfang noch nicht so gut geht? Bekomme ich aufgrund dieser Situation wohl eher eine Postpartum-Depression als andere Mütter? Wie soll es heißen? Wenn es erstmal da ist, wird es den Papa dann interessieren? Wie erkläre ich meinem Kind, dass es keinen Papa hat? Wovon sollen wir leben? Welche Gelder kann und muss ich beantragen? Was mache ich, wenn ich keine Hebamme finde? Habe ich alles, was das Baby braucht? Wer hilft mir, wenn es am nötigsten mangelt?

 

Der Fragen-Tsunami nimmt kein Ende. Ich kann so gut nachvollziehen, wie es Dir gerade geht. Wirklich. Ganz ehrlich. Denn ich bin genau da gewesen. Als wäre die körperliche und geistige Um- und Einstellung auf ein Baby nicht schon groß genug, hat man Dich ins Chaos geworfen. Und nein, dass hast Du unter gar keinen Umständen selbst verschuldet. Egal auf welchen Wegen – es ist immer absolut feige, wenn sich ein Vater aus der Verantwortung nimmt. Das fängt beim Thema Verhütung an. Selbst da wo verhütet wird, bleibt immer ein Restrisiko und dessen hat sich auch ein Mann bewusst zu sein, der mit einer Frau ins Bett geht. Hier gibt es für mich absolut keinen Diskussionsbedarf. Punkt. 

 

Es tobt der größte, je dagewesene Hurricane in Dir. Das alles in einer emotionalen Verfassung, die sich wohl jede werdende Mutter völlig anders vorstellt. So verwirrend und ungerecht Du die Welt gerade erlebst, parallel dazu steht Dir eine der größten Chancen gegenüber, die das Leben Dir schenken konnte: ein neues Bewusstsein. Ein gewaltiger Sprung nach vorne wartet auf Dich, denn das, was die nächste Zeit bringen wird sind nicht nur Verzweiflung und Sorgen, sondern auch Liebe und eine unfassbar große, persönliche Entwicklung. Du musst Dich nur immer wieder dafür entscheiden, Dich auf diese Seite Deiner Situation fokussieren zu wollen. Das wird ganz und gar nicht leicht und es ist völlig in Ordnung, wenn Du die nächsten Jahre dafür brauchst. Alle Mütter, die in Deiner Situation waren, brauchen Jahre für diesen Prozess und das ist auch gut so. Du hast die Zeit. Dieser Prozess läuft parallel zu einem ganz anderen, noch bedeutenderem Prozess und das ist der des Mama-werden und Mama-sein.

Es wird alles gut und dieser Blogbeitrag will Dir Schritt für Schritt durch diese, bislang vermutlich schwierigste Phase Deines Lebens helfen. Wenn Du magst, ist helli_hoch_eins Dein Begleiter.

Schwangerschaft

Wer bereits ein Kind hat mag ein bisschen besser auf diese Situation vorbereitet sein – zumindest was den Verlauf einer Schwangerschaft angeht, doch auch die können völlig unterschiedlich verlaufen, weshalb dieser Blogbeitrag auch dann interessant sein kann, wenn Du bereits ein oder mehrere Kinder hast. In der Schwangerschaft alleine zu sein stürzt für die meisten von uns die komplette Lebensvorstellung um. Ich persönlich habe nie bemerkt, wie sehr ich die Vorstellung einmal Mama zu sein, an eine funktionierende Partnerschaft geknüpft habe. Für mich war es selbstverständlich, dass dies die glücklichste Zeit meines Lebens sein würde. Mit Partner, ob verheiratet oder nicht, aber mit einem liebenden Vater, der es kaum abwarten kann das Babybettchen aufzubauen, das Kinderzimmer zu streichen oder klischeehaft im neunten Monat meine Schnürsenkel bindet. – Und nein: Es gibt absolut keinen Grund dafür, warum Männer das tun, denn Du wirst Dir durch die gesamte Schwangerschaft hinweg selbst die Schuhe binden können. Dafür winkelt man einfach nur das Bein richtig an – keinerlei Herausforderung zu erwarten.

Was wirklich herausfordernd ist, nenne ich das Emotions-Management. Gerade wenn Dich die Ablehnung des werdenden Vaters unerwartet trifft. Dir mögen all die Worte im Kopf klingen, die dieser Mensch pro-Kinderkriegen irgendwann einmal in Dein Ohr geflüstert hat. Aber auch dann, wenn der werdende Vater Dir von Anfang an gesagt hat, dass er keine Kinder möchte und Du nun die Schuld bei Dir suchst: all diese Emotionen sind selbstverständlich erlaubt, doch Schuld musst Du Dir nicht geben. Niemals. Diese kleine Seele wollte zu Dir, in Dein Leben, komme was wolle und nur das zählt. Du wirst Deinem Kind alles bieten können, was es braucht und jeder, der glaubt Dir etwas anderes einreden zu wollen, hat schlicht keine Ahnung worauf es ankommt. Jeder der den großen Rucksack der Weisheiten über Alleinerziehende vor Dir auspackt, denkt in Stereotypen und hat wesentliche Aspekte des Leben – in meinen Augen – (noch) nicht verstanden.

Dir wird bereits klar sein, dass es nicht mehr nur um ihn und Dich und das was gesagt wurde geht. Ihm hingegen wird wohl kaum bewusst sein, was seit kurzem Deine tiefste innere Aufmerksamkeit bekommt: da wächst ein Mensch. Ein echter Mensch, der irgendwann so erwachsen sein wird wie ihr. Der irgendwann groß und mündig sein wird und der Fragen haben wird. Während Du Dich fragst, wie Du diese – in der weiten Zukunft liegenden – Fragen beantworten sollst, ist ihm noch nicht einmal klar, dass es nicht mehr um ihn geht – oder um das, was er gesagt hat. Die Verantwortung ist bereits da. Und er ist Teil davon, ob er will oder nicht. Denn eines wollte er ja ganz gewiss: mit Dir schlafen. Und da ist nun einmal völlig egal, was gesagt wurde. Schon die Entscheidung mit einem Menschen intim zu werden, schließt das Risiko ein, Leben zu produzieren.

Ich weiß, wie ohnmächtig es macht, wenn der andere nicht erkennt, was nun wirklich wichtig ist. Aber du wirst das packen – und zwar mit Bravur. Es wird sich nicht immer so anfühlen, doch Du wirst immer wieder – an unterschiedlichsten Stellen – begreifen, wie weit Du es schon gebracht hast.

Jetzt grade, während Du schwanger bist, musst Du Vertrauen lernen und das zu einem Zeitpunkt, zu dem Du jegliches Vertrauen verloren zu haben glaubst. Worin Du vertrauen sollst nach all diesen Erlebnissen?

  1. In Deinen Körper. Vertraue in Deinen Körper und darin, dass er Deinem Baby gibt, was es braucht. Nur weil Du vielleicht regelmäßige Heulkrämpfe bekommst oder vor Trauer wie krank tagelang im Bett liegst: Dein Baby ist viel beschützter als Du denkst und Deine Trauer wird ihm nichts anhaben. Diese Trauer tut nur Dir weh, aber sie wird nachlassen und irgendwann kannst Du diese tiefe, gerade alles bestimmende Emotion, Stück für Stück loslassen. Dass verspreche ich Dir.
  2. Vertraue in die Macht langfristiger Entwicklung. Die Zeit heilt alle Wunden ist vermutlich ein Sprichwort, das ungefähr das ausdrücken möchte auch wenn es etwas lasch klingen mag. Du wirst mit der Schwangerschaft und mit Deinem Baby wachsen. Und eins steht fest: jede Mutter – egal wie glücklich und sorgenfrei – jede Mutter wird sich am Anfang mit dem ersten Neugeborenen überfordert fühlen. Da spielt das Umfeld gar keine Rolle. Egal wie es nach außen aussehen mag, sei Dir sicher: Unter jedem Dach ein Ach!? Das was Du als frischgebackene Mama fühlen wirst, hat nichts damit zu tun, dass Du alleine für Dein Baby sorgst. Auch wenn Du Dich selbst als betrübter erleben wirst, als Mütter, die glücklich mit ihren Partnern das Baby bewundern.
  3. Vertraue in Deine Entscheidungen und darin, dass Du jederzeit Dein Verhalten ändern oder um Hilfe bitten kannst, wenn Dir etwas an Deinem eigenen Umgang mit der Schwangerschaft oder dem Neugeborenen nicht gefällt. Auch heute, wo mein Sohn schon zwei Jahre alt ist, reagiere ich nicht immer so auf ihn, wie ich eigentlich gerne würde. Weil es sich hochschaukelt, weil er mich kennt und mir jeden Tag vorführt, womit er mich kriegen kann. Ich halte es nicht für falsch, dass mein Kind auch meine Emotionen sieht und erkennt, wenn ich etwas nicht in Ordnung finde, aber ich bin nicht immer einverstanden mit der Intensität meiner Reaktion (ich spreche selbstverständlich nicht von Gewalt, aber ich kann auch mal laut werden). Aber ich weiß eines: Ich habe jeden Tag die Möglichkeit, eine andere Verhaltensweise in kritischen Situationen zu üben und zu sehen, was für uns besser funktioniert. Man reibt sich aneinander. Und nicht nur, wenn man alleine mit Kind ist. Man reibt sich auch als dreiköpfige Familie aneinander und auch Oma, Opa und Kind werden sich aneinander reiben. Glaube nicht, dass Du eine schlechte Mutter bist oder alles falsch machst, nur weil Du mal mit Deinem Kind geschimpft hast. Natürlich ist das im Säuglingsalter noch nicht relevant. Hier gilt tatsächlich noch etwas mehr Vorsicht, denn die Belastung, die auf Dich als frische Mama wirkt, ist deutlich höher als das nach einem oder zwei Jahren der Fall ist. Am Anfang kennst Du Dein Baby noch nicht und das ist selbstverständlich. Ihr lernt euch kennen. Über einen sehr langen Zeitraum. Du kannst nicht immer wissen warum es gerade weint. Aber wenn Du merkst, dass Dich das Schreien zu tiefst aggressiv macht, dann sei gut zu Dir selbst: Lege Dein Baby ohne Spielzeug, Decken oder Kissen in sein Bettchen oder eine sichere Wiege, aus der es nicht herausfallen kann, verlasse das Zimmer und rufe eine Bezugsperson an, die sofort kommen kann, bitte eine Nachbarin um kurzzeitige Hilfe oder ruf einfach das Jugendamt an. Dir wird niemand Dein Baby wegnehmen, nur weil Du beim Jugendamt anrufst. Dir wird geholfen und Du wirst als verantwortungsvolle und liebevolle Mutter gesehen, weil Du Dich reflektierst und nur das Beste für Dein Baby getan hast. Du darfst Fehler machen und Du musst weiß Gott nicht alles alleine ertragen. Das klingt nun schlimmer als es ist, denn diese Phasen sind Momentaufnahmen. Es gibt viel mehr schöne Momente, in denen Du erschöpft aber glücklich ins Bett fallen wirst, keine Sorge.

Wichtig für Deine Schwangerschaft finde ich, dass Du bei deinem Frauenarzt oder Deiner Frauenärztin ein gutes Gefühl hast. Wenn Du Dich nicht verstanden, eventuell sogar beleidigt fühlst, weil Sprüche zu Deiner Situation fallen oder Du einfach keine guten Antworten auf Deine Sorgen und Fragen bekommst, dann wechsle Deinen Arzt für Deinen Seelenfrieden. Kümmer Dich so schnell wie möglich um eine Hebamme. Oft geben Hebammen viel mehr Ruhe und Stärke an Dich weiter, als das sonst jemand in Deiner Situation für Dich tun kann.

Hier eine Checkliste, mit der ich Dir durch diese aufregende Zeit helfen möchte:

  • Lass Dich nur von Menschen (Ärzten und Hebammen) betreuen, die Dir gut tun. Bei denen Du Dich gut aufgehoben fühlst.
  • Abonniere einen Newsletter, mit dem Du wöchentlich Updates zur Entwicklung Deines Kindes bekommst – Du wirst viele neue Dinge lernen. Wer sich für gut aufgeklärt hält, erlebt in einer Schwangerschaft so einige News. Es ist spannend und verbindet Dich ein bisschen mehr mit dem, was gerade in Deinem Körper passiert.
  • Lies nicht zu viel über mögliche Komplikationen – wenn Dein Kind da ist, wirst Du eh immer wieder mal Symptome googlen. Wichtig und richtig ist natürlich immer eher der Gang zum Kinderarzt
  • Such Dir einen Kinderarzt in Deiner Nähe und melde Dich dort schon einmal für die weiterführenden Untersuchungen nach der Entbindung an
  • Suche Dir schnellstmöglich eine Hebamme, die Dich nach der Entbindung Zuhause besucht und Dir Tipps geben kann. Wenn Du keine Hebamme findest: Du bist nicht alleine. Leider herrscht in unserem Land Hebammen-Mangel, was nicht zuletzt am Staat liegt.
  • Dir steht gerade als Alleinerziehender eine Haushaltshilfe für das Wochenbett zu. Einen Antrag kannst Du bei Deiner Krankenkasse stellen
  • Mache einen Geburtsvorbereitungskurs. Hierfür muss man sich in der Regel auch sehr früh anmelden, also verschwende keine Zeit. Das ist eine tolle Möglichkeit sich mit anderen werdenden Mamas zu verbinden. Wenn ihr euch versteht, reg ruhig eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe an. Damit schafft ihr euch alle ein bedeutsames Netzwerk. Ihr werdet alle im selben Zeitraum entbinden und euch mit Fragen und Sorgen, Tipps, Hilfe und Tricks austauschen können. Außerdem können bei regelmäßigen Mami-Treffs auch die Kinder gemeinsam die Welt entdecken. Diese Menschen wissen am ehesten, was gerade bei Dir Phase ist. Solltest Du Angst haben, den Anblick glücklicher Paare beim Vorbereitungskurs nicht zu ertragen: Es gibt Kurse nur für Frauen.
  • Wenn Du noch einen Umzug planst, dann schau am besten gleich, welche Größe Deine Wohnung nicht überschreiten darf, um Wohngeld beziehen zu können.
  • Elterngeld: Druck Dir den Antrag auf Elterngeld vor der Entbindung aus und fülle ihn bereits soweit aus, dass Du nur noch die Infos nachtragen musst, die Du jetzt noch nicht wissen kannst.
  • Kindergeld: Drucke auch diesen Antrag (Familienkasse) aus und fülle alles aus, soweit es geht.
  • Hartz IV: So sehr ich allen werdenden Mamas wünsche, nicht auf Hartz IV angewiesen sein zu werden, wenn dies der Fall ist, dann scheue den Weg zum Amt keinesfalls. Es ist der Staat, der sich schämen sollte, keine anderen Alternativen für Frauen zu haben, die sich um Nachwuchs für die ach so wichtige Wirtschaft kümmern.
  • Babyausstattung: Wer kaum Mittel zur Verfügung hat sollte Flohmärkte besuchen, Windeln beim Windelmobil (sofern in Deiner Region vorhanden) holen, sich bei Mamikreisel umschauen oder sich an Organisationen wie die Caritas wenden – es wird Dir geholfen.
  • Unterhalt: Wenn nötig hab keine Angst vor dem Schritt zum Anwalt. Der Vater Deines Kindes ist nicht nur eurem Kind unterhaltsverpflichtet, sondern auch Dir gegenüber. Du bist die ersten drei Lebensjahre eures Kindes einer Ehefrau gleichgestellt. Du bekommst Betreuungsunterhalt. Dein Kind Kindesunterhalt. Die Höhe des Kindesunterhalts kannst Du der Düsseldorfer Tabelle entnehmen. Ob Zahlungen fließen und in welcher Höhe hängt letztlich vom Einkommen des Vaters und von Deinem Einkommen ab. In der Regel wirst Du wohl kein Einkommen haben, da Du wahrscheinlich die Elternzeit in Anspruch nimmst (da wird kaum eine alleinstehende Mutter die Wahl haben). Vom Elterngeld sind 300 Euro anrechnungsfrei. Dieses Geld zählt nicht zu Deinen Einkünften und wird in einer gerichtlichen Unterhaltsberechnung nicht angerechnet. Der Vater muss darlegen, warum er keiner Beschäftigung nachgeht, wenn das der Fall ist. Er darf sich wirtschaftlich nicht mit Absicht verschlechtern. Also nicht kündigen und einen schlechter bezahlten Job annehmen, um weniger Unterhalt zahlen zu müssen – das ist gesetzeswidrig. Gibt es ein Gerichtsurteil und der Vater kommt der Zahlungsaufforderung dennoch nicht nach, ist das strafbar. In kürzester Zeit wird dann ein Gerichtsvollzieher eingeschaltet. Mein Tipp: Schreiben zwischen Anwälten können oft dreckige Lügen auf den Plan rufen. Befasse Dich wenn möglich nicht zu sehr mit den Inhalten gegnerischer Schreiben. Du kennst die Wahrheit und diese Nebenkriegsschauplätze haben vor Gericht absolut keine Relevanz. Diesem Thema widme ich unter „Recht und Gesellschaft“ einen ganz eigenen Blogbeitrag.