Tik, tak, tik, tak – da ist sie plötzlich rum, die liebe Zeit bis zum 1. Dezember. Ab jetzt heißt es wieder jeden Morgen gespannt ein neues Türchen am Adventskalender zu öffnen. Aber was kommt rein, in den Adventskalender für die Kleinen? Mir macht es einfach unglaublich viel Spaß diese Sache mit dem Adventskalender richtig zu zelebrieren. Dabei ist es mir wichtig persönlich zu sein. Darum finden sich neben kleinen Überraschungen auch immer Zeitgeschenke im Kalender für meinen Sohn.

Für seinen zweiten Adventskalender habe ich für Noah einen hübschen kleinen Stoffkalender zum selbstständigen Befüllen gekauft. Eine eigene Nähmaschine habe ich mir erst Monate später zugelegt – einen eigenen Kalender zu nähen wäre also auch eine Idee. Für seinen diesjährigen dritten Adventskalender habe ich sein Bücherregal umfunktioniert. Während seine Bücher nun in einem Körbchen darauf warten gelesen zu werden, stehen in seinem Regal 24 kleine Tütchen und Geschenke. Was aber kommt rein, in die 24 Zauberfächer?

It’s magic: Aus dem Foto-Adventskalender für Oma und Opa.
Mehr dazu findet ihr unten in diesem Beitrag 😉 Foto: hellihocheins

Kleinigkeiten aus meinem Lieblingsladen – Søstrene Grene

Ich liebe es bei Søstrene Grene zu klüngeln und Kleinkram zu shoppen und jaaaa, selbstverständlich kaufe ich dabei immer zu viel. Was das angeht ist ein Besuch bei Søstrene Grene bei mir tatsächlich schlimmer, als der in einem schwedischen Möbelhaus 😉 Das nordische Design und die recht kleinen Preise sind durchaus verlockend – für den Adventskalender ist es das allemal. Darum ist Søstrene Grene auch tatsächlich immer mein erster Stop beim Adventskalender-Shopping. Und das ist drin im Kalender:

Türchen 1: Spielförmchen – ein kleines Set mit Förmchen für den Sandkasten lässt sich gut auf zwei Türchen verteilen.

Türchen 2: Klebebilder – sowohl für die Fenster in der Wohnung gibt es schöne Bilder, aber auch für Spieltische. So kann man gemeinsam etwas gestalten und eine aufgeklebte Straße oder Bahnschiene sorgt noch sehr viel länger für tolle Spielmomente

Türchen 3: Mini-Schneekugeln. Mein Sohn ist fasziniert von den kleinen Kugeln in denen es zu schneien beginnt, wenn er sie schüttelt. Besonders toll, wenn auch noch ein Auto im Schneegewehe steht 😉

Türchen 4: Heads & Tails – ein Puzzle für die Kleinsten. Welcher Dinokopf passt auf welchen Dinokörper? Auch diese Teile lassen sich problemlos auf mehrere Türchen verteilen

Türchen 5: Mäuseornamente: Mal etwas anderes an den Weihnachtsbaum zu hängen kann ja zu einer schönen Tradition werden. Jedes Jahr kommt ein Ornament hinzu und zu jedem gibt es dann eine Geschichte zu erzählen. Außerdem lässt sich toll mit den Mäusen das ein oder andere Rollenspiel spielen.

Türchen 6: Spielzeugautos stehen hier hoch im Kurs. Wenn sie so hübsch aussehen mag auch Mama die Autos gerne.

Türchen 7: Flummis – was man damit anstellt, erklärt sich von selbst 🙂

Türchen 8: Spielzeugflöte – im süßen Design eignet sich die Flöte auch noch für ein Weihnachts-Shooting.

Türchen 9: Steckspiele aller Art fördern die Kreativität, die Geschicklichkeit und sind etwas, das ihr gemeinsam erkunden könnt.

Türchen 10: Knete oder Zaubersand. Zum Bauen und Ideenspinnen eignet sich Knete gut. Außerdem lässt sich mit Knete auch gut das Schneiden und Ausstechen üben – natürlich mit Kinderbesteck.

Türchen 11: Badebüchlein für ein gemütliches Bad. Danach aufs Sofa kuscheln und noch ein, zwei Kekse schnabulieren 😉

Türchen 12: Minikuscheltiere – vielleicht ein bisschen teurer aber dafür zuckersüße Wegbegleiter.

Türchen13: Eierrasseln – für die ganz Winzigen, die vielleicht ihren allerersten Kalender bekommen, sind Rasseln sicher tolle Spielzeuge.

Türchen 14: Kleine Kinderbüchlein mit hübschen Bildern, die beim gemeinsamen Kuscheln angesehen werden können.

Türchen 15: Mundharmonika für kleine Musiker – tut auch wirklich nicht in den Ohren weh. Versprochen!

Türchen 16: Ab ins Weltall? Dafür eignet sich ein kleines Teleskop.

Türchen 17: Für kleine Fantasiereisende können die Geschichtenwürfel die Zeit bis Weihnachten verkürzen. Hier ist nämlich wahre Fantasie gefragt. Ab 3,5/4 Jahren entstehen hier tolle Geschichten.

Türchen 18: Buntstifte für das nächste Winter-Wonder-Bild.

Türchen 19: Wandaufkleber – für super süße Kinderzimmer.

Langer Spielspaß: Klebestraßen auf dem Spieltisch sind wirklich eine tolle Sache für den Kalender – gemeinsames Kleben und monatelanges bespielen. Foto: hellichocheins



Zeitgeschenke für absolute Lieblingsmomente

Was könnte man schöneres verschenken als gemeinsame Erinnerungen? Erlebnisse in den Adventskalender zu packen macht mir noch mehr Spaß, als die süßen kleinen Spielzeuge und Überraschungen einzutüten. Vor allem, weil diese Erlebnisse die Weihnachtserinnerungen formen können. Wenn mein Sohn später an die Adventszeit denkt, möchte ich, dass sich dieses wohlig warme Gefühl der Vorfreude in ihm breitmacht und ihm der Duft von Plätzchen in die Nase steigt, Abenteuer mit Mama und Freunden oder auch die Kälte des ein oder anderen Schneeballs im Nacken in Erinnerung kommt. Diese Zeit ist magisch und so soll sie sich auch anfühlen – als wären wir alle in einem Harry Potter Roman versunken. Hier meine Ideen für gemeinsame Lieblingsmomente:

Backen mit der besten Freundin. Ein Playdate im Sinne von Weihnachten. Der Teig lässt sich ja gut vorbereiten, so kann es im Dezember nach einem Kita-Tag direkt losgehen mit der Weihnachtsbäckerei. Wer mag kann ja auch etwas Kinderpunsch dazu reichen und etwas Musik laufen lassen.

Film-Event: Einen kindgerechten Film findet sicherlich jeder. Ein kleines Kinoabenteuer im eigenen Wohnzimmer ist für die Kleinsten doch wirklich das Größte. Ja, das Alter spielt hierbei natürlich eine Rolle. Darum meine zwei besten Tipps für die Kleinen: „Winnie Puuh – Honigsüße Weihnachtszeit“ und „Pettersson und Findus – das allerschönste Weihnachten überhaupt“. Für ältere Kinder sind vielleicht auch „The Christmas Chronicles“ spannend. Für noch ältere Kinder „Narnia“ oder „Harry Potter“ – da findet sich für jeden Geschmack etwas.

Ausflug in den Schnee. Besonders in unserer Region gibt es zur Weihnachtszeit eher selten Schnee und wenn, dann sieht dieser eher nach Matsch aus. Als ich Kind war, war das noch anders. Tatsächlich lag der Schnee am Tag meiner Geburt sogar recht hoch. Ich erinnere mich an Kindergeburtstage, an denen wir am 26. Januar Schneemänner im Garten unserer damaligen Mietwohnung gebaut haben. Ich finde es schade, dass mein Kind den Winter in der Regel nicht so erlebt. Darum möchte ich im Dezember immer gerne einen Ausflug in den nächstgelegenen Schnee machen und den gibt es im Sauerland – in Winterberg. Hier gibt es ab Mitte Dezember eine Schneegarantie, da die Skiregion mit Schneemaschinen beschneit wird. Das kann ein Wochenende im Schnee werden oder auch bloß ein Tagesausflug.

Heißer Kakao im kuscheligen Kofferraum. Ein schönes Fleckchen hat ja sicherlich jeder in seiner Nähe. Wie wäre es da mit einem Kofferraum voller Decken, Kissen und Lichterketten, einem weihnachtlichen Picknick mit Plätzchen und heißem Kakao? Dann geht es auf an einen Ort mit toller Aussicht oder an einen See. So lässt sich ein Spaziergang mit der kuschligen Aufwärmaktion im Kofferraum verbinden 😉

Übernachtungsparty. Haben eure Kinder auch so enge, tolle Freunde wie wir? Wenn ja, dann bietet sich eine Übernachtungsparty mit dem Freund oder der Freundin eures Kindes und der dazugehörigen Mama an. Für uns ist das besonders einfach, dadurch, dass die Mama von Noahs bester Freundin auch meine Freundin ist. Da bietet sich eine Übernachtungsparty an. Die Kinder haben Spaß und wenn die Räuber erst eingeschlafen sind, dann bedeutet das für uns Mamas Netflix, Snacks, Gespräche und gemeinsames Geschenkeeinpacken für Weihnachten 😉

Weihnachtskugeln selber designen. Weihnachtsschmuck für den Tannenbaum selbst zu basteln ist keine neue Erfindung, aber Spaß macht es immer wieder. Wie wäre es mit ein paar Kunststoffkugeln, die ganz einfach beklebt und in Glitzer getunkt werden können? Dazu brauchen selbst die Kleinsten keine zu große Aufmerksamkeitsspanne.

Ein paar weitere Ideen

Früchteriegel
Pixibücher
Schokostückchen
Badeschaum
Rätsel
Minireisespiele

Ein Adventskalender für Oma und Opa

Neben dem Kalender für die Kleinen, habe ich auch eine Idee für einen Adventskalender für die lieben Großeltern – oder andere Angehörige und Freunde: Ein 24-seitiges Minifotoalbum. Gibt es schon ab 0.79 Euro im Drogeriemarkt. Im November shoote ich mit Noah immer ganz besondere Bilder, die einen weihnachtlichen Bezug haben oder die ich mit diversen Apps auf meinem Handy magisch bearbeite. Diese kommen dann in das Fotoalbum und vor jedes Bild kommt ein Stück Papier mit der zugehörigen Zahl. In diesem Jahr ergibt sich daraus sogar ein Goal für 2021 für mich – ich möchte gerne mehr in die professionelle Bildbearbeitung via Photoshop einsteigen. Mal sehen, was daraus wird 😉 Es folgen ein paar Eindrücke dieses Oma und Opa Adventskalenders 🙂

#Blogvent2020

Mit diesem Beitrag nehme ich am #Blogvent2020 von Meergedanken teil. Hier warten jeden Tag spannende Beiträge zur Adventszeit verschiedener Blogger. Weitere Beiträge meiner Kollegen zum Thema Adventskalender findest du hier:

Last Minute-Adventskalender Idee

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